Geschenke zum zweiten Geburtstag – worauf du achten solltest

Es ist nicht immer einfach ein Geschenk auszuwählen. Denn selten trifft man den Geschmack des anderen. Noch schwieriger wird es einem Kleinkind, insbesondere einem zwei Jahre altem Kind etwas zu schenken. Was mag ein Kind? Spielen ist vermutlich die richtige Antwort. Aber bitte nicht wahllos das nächst beste Geschenk im Spielwarenladen kaufen oder online bestellen. Es gibt einige Kriterien, die du beachten solltest. Gerade wenn du selbst noch keine Kinder hast und aus Erfahrung handelst, bist du hier genau richtig. 

1. Der Entwicklungsstand des Geburtstagskindes

Langsam kommt etwas mehr Schwung in das Kinderleben des Nachwuchs. Denn das Kind ist zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr nicht nur in der Lage zu laufen, sondern mehr und mehr zu rennen, springen und zu hüpfen. Auch der Gleichgewichtssinn ist ausgeprägter und die Fähigkeit sich selbst zu stabilisieren und etwas anderes zu stabilisieren verbessert sich. Sodass Balancieren schon bis zu einer Sekunde auf einem Bein möglich ist und die Türme von Bauklötzen höher als vier Bauklötze werden. Auch gerade Linien sind nun beim Laufen und Malen zu erkennen. 

Es gibt auch eine signifikante Kraftentwicklung und eine Zunahme an gerichteter und angewendeter Kraft. Das heißt zum Beispiel, dass Treppen besser gelaufen werden, Türen werden geöffnet und selbst Deckel können aufgedreht werden.

2. Gefahren im Entwicklungsprozess

Durch die Abenteuerlust und die neuen Bewegungen werden an allen Dingen erprobt die in der Nähe sind. Über 200.000 Kinder werden,, aufgrund von Unfällen, jährlich eingeliefert. Man kann Kinder nicht vor allen Schützen. Dennoch sollte man die Gefahrenquellen nicht noch zusätzlich potenzieren. Vermeide bei der Auswahl von Geschenken für zweijährige Kinder, Spitze Gegenstände bzw. stromleitende Gegenstände. Auch wenn im Haushalt schon alles geschützt ist, weiß man nie zu 100%, dass alles sicher ist. Vermeide Ketten und Schlaufen. Auch wenn Kinder bereits Perlen auf Ketten aufziehen können, gibt es die Gefahr der Selbststrangulierung und des Erstickens an Perlen. 

3. Was ist vorhanden? Was wird benötigt?

Gerade bei Kleinkindern, die im Fokus des Umfeldes stehen, neigen alle zum Überschenken. Jeder möchte dem Kind und der Familie eine Freude machen und das führt dazu, dass es viel zu viele Geschenke gibt. Wir empfehlen Geschenke, die ohne Probleme weitergegeben werden können oder größere Geschenke, die im Kollektiv verschenkt werden. Der Nutzen soll im Vordergrund stehen und nicht die Anzahl. Denk auch daran, dass ein Kind sich nur mit einer Sache auseinandersetzen kann und durch die Vielzahl an Spielsachen die Aufmerksamkeit verliert, reizüberflutet sein kann und sich nicht auf eine Sache fokussieren kann, wodurch der Spiel und Lerneffekt verloren gehen kann.

4. Empfehlungen 

Mit Empfehlungen kannst du wirklich nichts falsch machen. Diese Empfehlungen findest du in Form von Rezensionen, Bewertungen und Testberichten online. Dort bekommst du schnell einen Überblick und einen gemeinsamen Nenner von vielen Käufern.

Natürlich solltest du auch in deinem Umfeld nach einer guten und persönlichen Empfehlung fragen. Vielleicht findest du auch noch alte Spielsachen, die nie an Aktualität verloren haben. Wie zum Beispiel Bauklötze, Puzzle mit Tieren oder Figuren. Gerade bei Geschenken für Kinder, wird keiner dich schief ansehen, wenn du gute und gebrauchte Spielsachen verschenkst. Denn jeder weiß, dass Kinder sich schnell entwickeln und die Spielsachen an Reiz verlieren werden.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)